Knapp zwei Jahre nach meinem Marathondebut stand ich nun also wieder in einem Marathon-Startblock. Im Gegensatz zur Premiere in Dublin war heute aber nicht "nur" ankommen das Ziel, die 4:30 sollten schon fallen. Obwohl ich mich aufgrund unserer vielen sportlichen Reiseaktivitäten so fit wie noch nie fühlte, meldeten sich nun aber gewisse Zweifel. Hatte ich zu viele schnelle, flache Trainingseinheiten durch Trailruns ersetzt? Waren nicht vielleicht doch zu viele der Trainingsplan-Kilometer den Höhenmetern zu Opfer gefallen?
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11/28/2015
12/26/2013
Die besten Momente im Jahr 2013
Wenn ich mir die Titel meiner Blogs durchlese, wird mir erst so richtig bewusst, wie unglaublich viel wir eigentlich in diesem Jahr erleben und sehen durften. Das Jahr 2013 stand stark im Zeichen diverser Läufe, vom 5km Frauenlauf bis zum Stadtmarathons, von kurzen, aber heftigen Bergläufen bis zu Manuels Trail-Ultralauf. Ich habe für jeden Monat ein besonderes Erlebnis herausgepickt:
Januar: Reise über den Jahreswechsel nach Südafrika. Tolle Surftage kombiniert mit Landschaftlichen Highlights, spannenden Begegnungen mit Tieren, gutem Wein und der eindrücklichen Metropole Cape Town.
Februar: Natürlich der Mitja-Barcelona Halbmarathon kombiniert mit der Erkundung der Stadt und zwei neuen Halbmarathon-PBs für uns beide.
März: Wir geben dem Innenausbau unseres Sufbüsslis den letzten Schliff und dürfen das lang erwartete Dachzelt abholen.
April: Städtereise nach Paris, Manuel setzt eine neue PB beim Paris Marathon.
Mai: Das Büssli wird erstmals Probe-gecampt beim verlängerten Wochenende am Comersee. Eine tolle Camper-Truppe und die vielbenutzten SUPs trösten über relativ wenig Wind hinweg.
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| Bildrechte bei Alpha Foto (http://www.alphafoto.com) |
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10/08/2013
Aktivwochenende
Eigentlich verbringen wir ja meistens Aktivwochenenden, aber die gemeinsam gesammelten Kilometer lagen dieses Wochenende schon etwas über dem Durchschnitt. Am Samstag durfte ich mir ausgiebig Zeit nehmen für meinen längsten Trainingslauf, während Manuel sich mit "bloss" 15 km und dem Wocheneinkauf begnügte. :)
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| Manuel beim passieren der Seebühne Bregenz (Bildrechte bei Alphafoto.com). |
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9/17/2013
Der Jungfrau Marathon 2013 aus Sicht der Support-Crew
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| Sherpa Tenzing und Sir Edmund Hillary - oder so ähnlich ;) |
Voller schöner Erinnerungen an das tolle Wetter beim letztjährigen Jubliäums-Jungfrau-Marathon hatten wir uns für die diesjährige Ausgabe ein Plätzchen auf einem Camping bei Interlaken reserviert. Doch die Wettervorhersage wurde immer mehr in Richtung "kühl und nass" korrigiert, je näher das Wochenende rückte. Dennoch ging es am Freitag direkt nach der Arbeit ab mit dem Büssli in Richtung Berner Oberland. Noch war der Himmel blau, und beim aufschlagen unseres Camps konnten wir den wunderschönen Blick auf die in der Abendsonne leuchtende, schneebedeckte Jungfrau geniessen. Der Camping nennt sich entsprechend - man staune - Jungfraublick.
4/14/2013
Paris Marathon - Teil 2
(Vorgeschichte hier)
Dann der Startschuss, das riesige Feld setzt sich auf der 8-spurigen Strasse in Bewegung. Unglaublich wie viele Läufer mit einer Zeit schneller als 3 Stunden hier Starten (im Ziel warens etwas über 1'000!). Dennoch sah ich Manuel vorbei rennen, er schaute sich um und hörte mich offensichtlich schreien, konnte mich aber wegen der tief stehenden Morgensonne in der Zuschauermenge nicht ausmachen. :(
Dann der Startschuss, das riesige Feld setzt sich auf der 8-spurigen Strasse in Bewegung. Unglaublich wie viele Läufer mit einer Zeit schneller als 3 Stunden hier Starten (im Ziel warens etwas über 1'000!). Dennoch sah ich Manuel vorbei rennen, er schaute sich um und hörte mich offensichtlich schreien, konnte mich aber wegen der tief stehenden Morgensonne in der Zuschauermenge nicht ausmachen. :(
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| km 30 - er sieht definitiv noch fit aus! |
2/25/2013
Mitja Marató de Barcelona - Teil 2
Der Wecker klingelt am Sonntag vor 7 Uhr – ganz kurz stelle ich mir schon die Frage, weshalb ich mir das genau antue. Aber die Laufkleider liegen ja schon bereit, ich muss nur noch hineinsteigen. Wir haben uns beide für kurz/kurz mit Kompressionsstümpfen und Armlingen entschieden, denn die Temperaturen in Barcelona sollen heute zwischen 10 und 15 Grad liegen. Das Frühstück besteht etwas spartanisch aus Baguette vom Vorabend und zwei am Vortag beim Frühstück eingesteckten Honigportionen. Wir machen uns ohne Gepäck auf den Weg zum Start, das Hotel liegt im gotischen Viertel, nahe genug beim Gelände, und so entfällt das Anstehen für die Gepäckabgabe.
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| Bis zum Start waren die Augen dann offen... |
Der Park beim Arc de Triomf ist gut besucht, wir fädeln uns zum Einlaufen in die Läuferschar ein. Von 14‘000 Läufern ist die Rede, schlussendlich in der Rangliste aufgeführt sind aber nur knapp über 12‘000, davon etwas mehr als 2000 Frauen. Wir kommen vom Park her von vorne beim Start-/Zielbogen vorbei ins Startgelände, und ich muss mich sogleich beim Startblock gelb (<1h20) von Manuel verabschieden. Die hier anzutreffenden Läufer sehen schnell aus und scheinen mir schon förmlich mit den Hufen zu scharren, die Stimmung ist nervös. Entsprechend bin ich froh, dass ich mich weit nach hinten in den grauen Startblock (>2h) begeben kann. Hier ist‘s zwar auch sehr voll, aber die Stimmung ist wesentlich entspannter. Leider kann ich weder den Startbogen sehen, noch höre ich den Speaker – hier hinten hat es wohl nicht mehr für Lautsprecher gereicht. Wenigstens werden wir bestens unterhalten, irgendwo weiter vorn trommelt eine Rhythmusgruppe. Erst als sich mein Block in Bewegung setzt, realisiere ich, dass der Start weiter vorne längst erfolgt ist. Mit U2 aus den Lautsprechern geht es in Richtung Startlinie, Hühnerhaut-Feeling pur! Beim passieren der Startlinie zeigt die Uhr bereits über 15 Minuten, Manuel hat also bereits die ersten Kilometer hinter sich.
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