Knapp zwei Jahre nach meinem Marathondebut stand ich nun also wieder in einem Marathon-Startblock. Im Gegensatz zur Premiere in Dublin war heute aber nicht "nur" ankommen das Ziel, die 4:30 sollten schon fallen. Obwohl ich mich aufgrund unserer vielen sportlichen Reiseaktivitäten so fit wie noch nie fühlte, meldeten sich nun aber gewisse Zweifel. Hatte ich zu viele schnelle, flache Trainingseinheiten durch Trailruns ersetzt? Waren nicht vielleicht doch zu viele der Trainingsplan-Kilometer den Höhenmetern zu Opfer gefallen?
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11/28/2015
7/28/2014
Südschottland und Glasgow
Wir sind inzwischen in den Schottischen Highlands angekommen, genauer gesagt in Oban, dem "Gateway to the Isles". Von hier aus werden wir morgen mit der "CalMac"-Fähre nach Tiree übersetzen, wo wir 8 Tage bleiben werden. Je nach (Surf-)Wetter werde ich dann voraussichtlich die Zeit finden, die Frankreich-, Südengland- und Wales-Blogs aufzuarbeiten...
Das Schottische Wetter wurde seinem Ruf bisher nicht gerecht - ganz im Gegenteil: jenseits der Schottischen Grenzen, am Loch Ken, haben wir den Sommer gefunden!
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| Vor-Frühstücks SUP-Tour, Loch Ken |
Dank den laaaangen Sommertagen hier im Norden konnten wir am Loch Ken den Sundowner gegen 9 Uhr in Boardshorts und Trägershirt geniessen.
12/26/2013
Die besten Momente im Jahr 2013
Wenn ich mir die Titel meiner Blogs durchlese, wird mir erst so richtig bewusst, wie unglaublich viel wir eigentlich in diesem Jahr erleben und sehen durften. Das Jahr 2013 stand stark im Zeichen diverser Läufe, vom 5km Frauenlauf bis zum Stadtmarathons, von kurzen, aber heftigen Bergläufen bis zu Manuels Trail-Ultralauf. Ich habe für jeden Monat ein besonderes Erlebnis herausgepickt:
Januar: Reise über den Jahreswechsel nach Südafrika. Tolle Surftage kombiniert mit Landschaftlichen Highlights, spannenden Begegnungen mit Tieren, gutem Wein und der eindrücklichen Metropole Cape Town.
Februar: Natürlich der Mitja-Barcelona Halbmarathon kombiniert mit der Erkundung der Stadt und zwei neuen Halbmarathon-PBs für uns beide.
März: Wir geben dem Innenausbau unseres Sufbüsslis den letzten Schliff und dürfen das lang erwartete Dachzelt abholen.
April: Städtereise nach Paris, Manuel setzt eine neue PB beim Paris Marathon.
Mai: Das Büssli wird erstmals Probe-gecampt beim verlängerten Wochenende am Comersee. Eine tolle Camper-Truppe und die vielbenutzten SUPs trösten über relativ wenig Wind hinweg.
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| Bildrechte bei Alpha Foto (http://www.alphafoto.com) |
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11/07/2013
Meine Lieblingssprüche vom Dublinmarathon :)
Meine Lieblings-Schilder an der Dubliner Marathon-Strecke - es gab unendlich viele, aber mein leicht Sauerstoff-defizitäres Hirn mochte die meisten nicht abspeichern. Jedenfalls haben die Schilder mich immer wieder ein wenig abgelenkt und mir teilweise auch noch beim Kilometer 38 ein Lächeln abgerungen!
- "Toenails
are overrated" - absolut! (hab zwar bisher noch keinen verloren, aber auch noch nicht alle sicher durchgebracht...)
- "Chuck Norris never ran a marathon" - Naja, ich zum Zeitpunkt als ich das Schild antraf auch noch nicht...
- "Pain now - beer
later" - Leider gab es aber dann gar kein Bier im Ziel :(
- "Run like you stole something" - kein Kommentar
- "16 weeks ago it seemed like a good idea!" - mein absoluter Liebling!
Aufgefallen sind mir auch die Sprüche auf den Partnerlook-Laufshirts eines gemeinsam laufenden Paars:
Er: "I thougth they said RUM..."
Sie: "Next time I get a midlife crisis, I'll buy a car" :))
11/05/2013
Dublin Marathon: Mein Marathon-Debut
Fortsetzung vom 1. Teil:
Kurz vor neun wurde die Irische Landeshymne gespielt, und dann breitete sich von weit, weit vorne her der Jubel aus – neun Uhr, die erste Welle war auf der Strecke. Ich schickte Manuel gedanklich ein dickes Toitoitoi für sein Vorhaben, die 2:50er-Marke anzugreifen.
Vor uns strömte nun aus einer Seitenstrasse die gesamte zweite Welle in den Startblock, unglaublich viele Leute - 14‘500 Läufer waren gemeldet! Inzwischen kamen auch einige Sonnenstrahlen durch, doch der bissige Wind trieb immer wieder bedrohlich aussehende Wolkenfronten heran. Endlich war es so weit, auch die fröstelnde dritte Welle durfte vorrücken. Bereits flogen die ersten Kleidungsstücke und Kehrichtsäcke davon, doch ich behielt meinen Pullover an, bis wir wirklich vor dem Startbogen bereit standen.
11/01/2013
Dublin Marathon: Messebesuch & Stadtbesichtigung
Schon ist es drei Tage her seit dem Marathon, die vielen, vielen Eindrücke sind ein wenig verarbeitet und der Muskelkater ist so gut wie weg. Geblieben sind Freude und der Stolz, noch immer zieht sich ein fettes Grinsen über mein Gesicht, wenn ich an den Zieleinlauf denke. Trotz teilweise stürmischem Wind und einigen Steigungen bin ich überzeugt, mit Dublin genau den richtigen Marathon für mein Debut gewählt zu haben. Aber ganz von vorne:
| Meine erste Marathonnummer :) |
10/29/2013
Ich bin eine Marathoni!
Geschafft - ich bin eine Marathoni!! :)))
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| Stolz und völlig fertig :) |
Es war hart - viel Gegenwind (die Ausläufer des Sturms über Südengland), viel Hügel (hatte ich nicht Dublin gewählt, weil ich dachte der Kurs sei flach?). Es war aber auch toll - eine unglaubliche Stimmung, gelegentlich Sonnenschein, eine abwechslungsreiche Strecke, und wahre Zuschauermassen, welche auch noch nach 4 Stunden unermüdlich anfeuerten, Süssigkeiten verteilten (davon hab ich die Finger gelassen) und jedem versicherten "You're doing great, you're looking good!" (konnte ich bei km 40 zwar nicht mehr wirklich glauben). Und der Zieleinlauf - fantastisch, dieses Gefühl!
Die angestrebte Zeit haben wir allerdings beide verpasst - aber dazu mehr in einem ausführlicheren Bericht. Schlussendlich waren mir die 5 Minuten über Zielzeit aber auch völlig egal - hätt ich keine Ohren, ich würde jetzt noch im Kreise herum grinsen. ;)
Berichte Teil 1 und Teil 2.
Berichte Teil 1 und Teil 2.
10/22/2013
Tapern mit Hindernissen - noch 6 Tage bis Dublin
Noch 6 Tage bis zum Dublin Marathon, und seit einer Woche ich bin am Extrem-Tapern. Dabei steht "extrem" leider für "ausserordentlich wenig Training"... Vermutlich durch Schonhaltung zwecks pfleglichem Umgang mit dem divenhaften Achilles habe ich mir Probleme mit dem Schienbein (shin splints) eingehandet. Letzte Woche 2/4 Trainingseinheiten gestrichen und eine auf den Crosstrainer verlegt, nur ein einziger Lauf über mickrige 6 km. Diese Woche werde ich zwei Einheiten aufs Bike verlegen, und je nach Bauchgefühl den ganz kurzen Lauf von 3 km am Sonntag, d.h. Tag vor dem Marathon, in Dublin noch durchziehen.
10/03/2013
Dublin Marathon - Achilles bei Laune halten
Aktuell befinde ich mich in Woche 6 meines Marathontrainings nach dem Steffny-Plan (früherer Blog dazu hier). Leider lief nicht alles so ganz optimal, einerseits drohten zu Beginn die altbekannten Shin splints am rechten Schienbein wieder aufzutreten, andererseits ist die Achillessehne auf der selben Seite dauergenervt. Schnelle Einheiten führten jeweils zu Problemen am nächsten Tag, und nach dem 10km Trainingswettkampf beim Basel-Marathon musste ich wegen Schmerzen fast eine Woche lang pausieren. Der Wettkampf lief aber grundsätzlich gut, schade allerdings, dass ein paar wenige Sekunden für eine 54-Min.-Zeit gefehlt haben. PB wars trotzdem.
Inzwischen habe ich ziemlich genau herausgefunden, womit ich Achilles verärgere bzw. bei Laune halte:
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| Mein Zieleinlauf-Foto beim Basel 10k - jaja Manuel, üben! |
Inzwischen habe ich ziemlich genau herausgefunden, womit ich Achilles verärgere bzw. bei Laune halte:
9/29/2013
Run Pink
Ich freue mich sehr, meine Marathon-Premiere in Dublin zugunsten der Pink Ribbon Foundation gegen Brustkrebs rennen zu dürfen. Das Pink-Ribbon-Team besteht aus 100 Läufern, welche den Dublin-Marathon im Namen der Firma Denon (Offizieller Pink Ribbon Sponsor 2013) zugunsten der Foundation laufen.
Ich habe mich auf einen Twitter-Aufruf hin beworben, und recht schnell eine positive Rückmeldung bekommen. Irgendwie habe ich es sogar auf das Rekrutierungs-Plakat geschafft :)
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9/17/2013
Der Jungfrau Marathon 2013 aus Sicht der Support-Crew
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| Sherpa Tenzing und Sir Edmund Hillary - oder so ähnlich ;) |
Voller schöner Erinnerungen an das tolle Wetter beim letztjährigen Jubliäums-Jungfrau-Marathon hatten wir uns für die diesjährige Ausgabe ein Plätzchen auf einem Camping bei Interlaken reserviert. Doch die Wettervorhersage wurde immer mehr in Richtung "kühl und nass" korrigiert, je näher das Wochenende rückte. Dennoch ging es am Freitag direkt nach der Arbeit ab mit dem Büssli in Richtung Berner Oberland. Noch war der Himmel blau, und beim aufschlagen unseres Camps konnten wir den wunderschönen Blick auf die in der Abendsonne leuchtende, schneebedeckte Jungfrau geniessen. Der Camping nennt sich entsprechend - man staune - Jungfraublick.
8/22/2013
Dublin Marathon - 10 Wochen Trainingsplan nach Steffny
Nachdem ich beim Swiss Alpine K30 erste Erfahrungen auf einer Strecke länger als Halbmarathon gesammelt habe, steht schon bald (Ende Oktober) mein eigentliches Saisonziel an, der Dublin Marathon. Die letzten zehn Wochen vor dem Marathon werde ich nach einem Trainingsplan aus Herbert Steffny's Laufbuch "Marathontraining für Frauen" trainieren. Das Buch enthält auf Frauen abgestimmte Tipps und Informationen rund um den Marathon, sowie Pläne für ein breites Spektrum an Zielzeiten von Sub 3h bis 5:40.
Es wäre schön, meinen ersten Marathon irgendwo im Bereich um 4:30 zu finishen - dies sollte aufgrund der Halbmarathon und 10 km-Zeiten auch durchaus realistisch sein - Hauptziel ist es aber natürlich, anzukommen! Da es bei Steffny keinen Trainingsplan für 4:30 gibt, habe ich mich für die 4:20-Version entschieden.Der Plan ist recht intensiv, und vor allem vor den langen Läufen (22, 24, 27, 30 und 32 km sowie ein Halbmarathon-Trainingswettkampf) habe ich grössten Respekt!
Die Meinungen zu langen Läufen (vor allem bei langsameren Läufen) gehen in Fachkreisen ja stark auseinander, gewisse Expertem raten von Trainingsläufen >3h ab. Herbert Steffny ist dazu aber ganz anderer Ansicht (hier mehr dazu). Beim längsten Lauf im Plan (32 km) werde ich über dreieinhalb Stunden unterwegs sein. Ich hoffe diese Läufe durchziehen zu können, werde aber während der nächsten Wochen beobachten, wie mein Körper darauf reagiert, und notfalls leichte Anpassungen vornehmen.
4/14/2013
Paris Marathon - Teil 2
(Vorgeschichte hier)
Dann der Startschuss, das riesige Feld setzt sich auf der 8-spurigen Strasse in Bewegung. Unglaublich wie viele Läufer mit einer Zeit schneller als 3 Stunden hier Starten (im Ziel warens etwas über 1'000!). Dennoch sah ich Manuel vorbei rennen, er schaute sich um und hörte mich offensichtlich schreien, konnte mich aber wegen der tief stehenden Morgensonne in der Zuschauermenge nicht ausmachen. :(
Dann der Startschuss, das riesige Feld setzt sich auf der 8-spurigen Strasse in Bewegung. Unglaublich wie viele Läufer mit einer Zeit schneller als 3 Stunden hier Starten (im Ziel warens etwas über 1'000!). Dennoch sah ich Manuel vorbei rennen, er schaute sich um und hörte mich offensichtlich schreien, konnte mich aber wegen der tief stehenden Morgensonne in der Zuschauermenge nicht ausmachen. :(
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| km 30 - er sieht definitiv noch fit aus! |
4/11/2013
Paris Marathon - Teil 1
Freitag:
Der Flug mit Swiss und die Ankunft
Flughafen Charles-de-Gaulle im Terminal 1 verliefen absolut problemlos, innert weniger
als einer halben Stunde nach der Landung sassen wir bereits im Roissybus,
welcher auch sofort losfuhr. Die Reise in die Innenstadt dauert gerade mal 40
Minuten, und da die Endhaltestelle Opéra nur einen knappen Kilometer von unserem Hotel
entfernt lag, erreichten wir gegen 9 Uhr unser Ziel deutlich früher als
geplant. Wir statteten also noch dem
netten kleinen Crêpes-Restaurant gleich neben dem Hotel einen Besuch ab – mmh, lecker
Crêpe mit Schafskäse, Honig und Baumnüssen.
| Place de la Concorde - Obelisk & zwei Touristen. |
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4/05/2013
Auf dem Weg nach Paris!
Heute Abend fliegen wir nach Paris! Sightseeing wird allerdings nicht allzu viel auf dem Programm stehen, aber ich freue mich schon riesig darauf, die "cité de l'amour" wiederzusehen! Grund für den Besuch ist natürlich der "Marathon de Paris", welchen Manuel am Sonntag unter die Füsse nehmen wird. Dies zusammen mit rund 50'000 weiteren Läufern - einen Wettkampf dieser Grössenordnung haben wir bisher noch nie gesehen (zumindest nicht live) oder gar bestritten!
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| "La Dame de fer" (Altes Bild von 2006) |
Ich werde, nebst meiner Funktion als Fan und Gepäckträger, natürlich auch in vollen Zügen die Stadt geniessen, gemütlich einen Kaffee in einem Bistro trinken und die ganz spezielle Paris-Atmosphäre aufsaugen. Ich freue mich!
Die Marathon Live-Übertragung auf Eurosport mit Viktor Röthlin als Co-Kommentator startet übrigens am Sonntag um 8:30.
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