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2/24/2016

Der Weltreise-Ende-Blog

Langsam, aber unabwendbar naht das Ende unserer Weltreise... Letzte Woche haben wir mit einer Flasche "Ribera del Duero" auf unseren 600. Reisetag angestossen. Doch bloss drei Wochen können wir hier auf Gran Canaria die warmen Temperaturen noch geniessen, dann steht die Rückkehr in den Schweizer Winter bzw. hoffentlich Frühling an.


Was war denn seit unserem Martinique-Aufenthalt alles los?
 

2/13/2015

Tussock Traverse - Trailrace zwischen den Vulkanen

Zieleinlauf mit Ngauruhoe (aka "Mount Doom" aus
"Lord of the Rings") im Hintergrund

Noch im Dachzelt zogen wir die Laufkleidung an, kletterten die Leiter hinunter und schichteten eiligst Daunenjacke, lange Hosen und Mützen darüber, denn nach einer sternenklaren Nacht war die Temperatur hier auf 1'100 m nur knapp über dem Gefrierpunkt. Frühmorgens um 6 war aber schon einiges los im Whakapapa Holiday Park Camping. Nebst den obligaten Wanderern, welche heute das Tongariro Crossing unter die Füsse nehmen würden, sah man auch aussergewöhnlich viele Menschen in Laufkleidung beim Frühstück in der grosszügigen Küche.

12/02/2014

Vorschau Kepler Challenge 06.12.2014

Trailrunning :-) 
Der letzte lange Lauf über 3.5 Stunden ist vorbei und der 6. Dezember, an dem ich an der Startlinie der Kepler Challenge stehen werde, kommt langsam aber sicher näher. Glücklicherweise konnte ich einen der begehrten Startplätze ergattern, denn der Lauf ist in der Regel nach ca. 15 min. ausverkauft. Aber dank dem schnellen Internet bei meiner Cousine Bettina in Frankreich konnte ich mich problemlos anmelden. Die Kepler Challenge ist für mich als Wettkampf das erste grosse Highlight, obwohl ich doch schon so viele schöne Rennen in diesem Jahr hatte. Ich bewege mich aber auch in Neuland, denn bisher bin ich noch nie so weit gerannt, bei diesem Ultra-Trail-Run ist eine Strecke von 60,1 km und dazu noch ca. 1300 positive sowie negativen Höhenmeter (siehe Link Kepler Challenge) zu überwinden, hoffe mein Training ist dafür ausreichend. 

9/29/2014

Mauritius, mehr als Windsurfen - Teil 1: Trails

Natürlich ist unsere Hauptsportart hier in Mauritius Windsurfen. Der Spot ist einfach grossartig, unglaublich vielseitig und sehr windsicher (bisher Gleitwind an 23/24 Tagen), ganz zu schweigen von der umwerfenden Kulisse. Aber es wäre schade, in Mauritius nicht über den Surf-Beach hinauszuschauen! Deshalb möchte ich in den nächsten Blog einige der vielen Möglichkeiten zeigen, die diese Insel zu bieten hat. In diesem ersten Teil schwärme ich etwas von den fantastischen Trails welche zum erwandern und erlaufen vor allem des "Black River Gorges" Nationalparks einladen.

Unser temporäres Zuhause -und ja,
wir haben eine eigene Kanone!

5/19/2014

Trailrun auf dem Jura-Höhenweg

Es ist Sonntag, super Wetter, mit ca. 20°C angenehm warm und für den ganzen Tag steht bei mir noch nichts auf dem Programm. Was gibt es Besseres, als an einem solchen Tag die Laufschuhe zu schnüren, den Rucksack zu packen und in die Berge zu fahren um schöne Trails zu erlaufen? Als Ziel habe ich mir heute den Jura-Höhenweg ausgesucht. Dieser stand bis vor zwei Wochen noch gar nicht auf dem Programm, bis wir dann am letzten Samstag begeistert von einem kurzen Abstecher in den Solothurner Jura zurückgekommen sind. Heute kann Muriel leider nicht mitkommen, da sie mit ehemaligen Studienkolleginnen zum Brunch verabredet ist.

Tüfelsschlucht bei Hägendorf.

Ich habe mir als Einstieg die Teufelsschlucht bei Hägendorf ausgesucht, die ich vom gleichnamigen Berglauf her bereits kenne. Nach den ersten 500 Hm stosse ich dann auf den Jura-Höhenweg und nehme für die erste Etappe Kurs in Richtung Balstahl.

10/08/2013

Aktivwochenende

Eigentlich verbringen wir ja meistens Aktivwochenenden, aber die gemeinsam gesammelten Kilometer lagen dieses Wochenende schon etwas über dem Durchschnitt. Am Samstag durfte ich mir ausgiebig Zeit nehmen für meinen längsten Trainingslauf, während Manuel sich mit "bloss" 15 km und dem Wocheneinkauf begnügte. :)
Manuel beim passieren der Seebühne Bregenz
(Bildrechte bei Alphafoto.com).

10/03/2013

Dublin Marathon - Achilles bei Laune halten

Aktuell befinde ich mich in Woche 6 meines Marathontrainings nach dem Steffny-Plan (früherer Blog dazu hier). Leider lief nicht alles so ganz optimal, einerseits drohten zu Beginn die altbekannten Shin splints am rechten Schienbein wieder aufzutreten, andererseits ist die Achillessehne auf der selben Seite dauergenervt. Schnelle Einheiten führten jeweils zu Problemen am nächsten Tag, und nach dem 10km Trainingswettkampf beim Basel-Marathon musste ich wegen Schmerzen fast eine Woche lang pausieren. Der Wettkampf lief aber grundsätzlich gut, schade allerdings, dass ein paar wenige Sekunden für eine 54-Min.-Zeit gefehlt haben. PB wars trotzdem.

Mein Zieleinlauf-Foto beim Basel 10k - jaja Manuel, üben!


Inzwischen habe ich ziemlich genau herausgefunden, womit ich Achilles verärgere bzw. bei Laune halte:

9/17/2013

Der Jungfrau Marathon 2013 aus Sicht der Support-Crew

Sherpa Tenzing und Sir Edmund Hillary -
oder so ähnlich ;)

Voller schöner Erinnerungen an das tolle Wetter beim letztjährigen Jubliäums-Jungfrau-Marathon hatten wir uns für die diesjährige Ausgabe ein Plätzchen auf einem Camping bei Interlaken reserviert. Doch die Wettervorhersage wurde immer mehr in Richtung "kühl und nass" korrigiert, je näher das Wochenende rückte. Dennoch ging es am Freitag direkt nach der Arbeit ab mit dem Büssli in Richtung Berner Oberland. Noch war der Himmel blau, und beim aufschlagen unseres Camps konnten wir den wunderschönen Blick auf die in der Abendsonne leuchtende, schneebedeckte Jungfrau geniessen. Der Camping nennt sich entsprechend - man staune - Jungfraublick.

8/22/2013

Dublin Marathon - 10 Wochen Trainingsplan nach Steffny

Nachdem ich beim Swiss Alpine K30 erste Erfahrungen auf einer Strecke länger als Halbmarathon gesammelt habe, steht schon bald (Ende Oktober) mein eigentliches Saisonziel an, der Dublin Marathon. Die letzten zehn Wochen vor dem Marathon werde ich nach einem Trainingsplan aus Herbert Steffny's Laufbuch "Marathontraining für Frauen" trainieren. Das Buch enthält auf Frauen abgestimmte Tipps und Informationen rund um den Marathon, sowie Pläne für ein breites Spektrum an Zielzeiten von Sub 3h bis 5:40.

Es wäre schön, meinen ersten Marathon irgendwo im Bereich um 4:30 zu finishen - dies sollte aufgrund der Halbmarathon und 10 km-Zeiten auch durchaus realistisch sein - Hauptziel ist es aber natürlich, anzukommen! Da es bei Steffny keinen Trainingsplan für 4:30 gibt, habe ich mich für die 4:20-Version entschieden.Der Plan ist recht intensiv, und vor allem vor den langen Läufen (22, 24, 27, 30 und 32 km sowie ein Halbmarathon-Trainingswettkampf) habe ich grössten Respekt! 

Die Meinungen zu langen Läufen (vor allem bei langsameren Läufen) gehen in Fachkreisen ja stark auseinander, gewisse Expertem raten von Trainingsläufen >3h ab. Herbert Steffny ist dazu aber ganz anderer Ansicht (hier mehr dazu). Beim längsten Lauf im Plan (32 km) werde ich über dreieinhalb Stunden unterwegs sein. Ich hoffe diese Läufe durchziehen zu können, werde aber während der nächsten Wochen beobachten, wie mein Körper darauf reagiert, und notfalls leichte Anpassungen vornehmen.

7/02/2013

Aletschgletscher: ein Halbmarathon der keiner war...


So kann es auch aussehen - Dom und Matterhorn
im Abendlicht.

Obwohl nur noch knapp zwei Stunden lang, glich die Anreise ins Wallis mit dem öffentlichen Verkehr einer Weltreise - fünf Mal mussten wir umsteigen, haben aber dabei immerhin keinen einzigen Anschluss verpasst! Als letzte Etappe gings mit der Gondel hinauf zur Riederalp auf über 1'900 Meter, sehen konnte man von unserem Zielort allerdings nichts, dichter Nebel hüllte alles ein.

Riederalp im Nebel...
Der starke Regen war sich recht unsicher, ob er nicht vielleicht doch lieber Schnee sein wollte, und die Temparaturen lagen nur haarscharf über dem Gefrierpunkt. Gepaart mit einem Kratzen im Hals Grund genug für mich, die geplante Laufrunde zu streichen, und so gönnten wir uns mit einer Suppe und einem Besuch in hoteleigenen Saunabereich etwas Wärme.

6/20/2013

Langer Lauf mal anders - Wohnsitz am See Teil II

Am Sonntag wurden wir durch die zunehmende Hitze im unbeschatteten Dachzelt um halb neun aus dem Bett getrieben. Manuel holte das vorbestellte Brot bei der Rezeption, während ich den Kocher anschmiss und unsere Espressomaschine ansetzte. Das Frühstück zog sich gemütlich in den Morgen hinein, und als wir schliesslich kurz vor dem Mittag bereit waren, zu den geplanten langen Läufen zu starten, war die Hitze bereits beachtlich. Mit einer dicken Schicht Sonnencreme versehen, Hut resp. Kopftuch auf dem Kopf und gut gefüllten Camelbaks auf dem Rücken machten wir uns dennoch auf den Weg, in voller Nerd-Montur. Dank dem Jugend-Triathlon, der auf dem Campinggelände stattfand, fielen wir aber gar nicht mal so stark auf. ;)

Laufnerd I

Laufnerd II

5/16/2013

Auffahrtswochenende am Lago di Como - surfen, laufen, Campingleben :)

Das Wochenende begann bereits am Mittwoch Abend mit einer Postautofahrt von Bellinzona über die landschaftlich wunderschöne San Bernardino Autobahn hinauf nach Splügen. Auf dieser Strecke muss man die Plätze reservieren und jeder Fahrgast wurde namentlich aufgerufen bevor er einsteigen durfte. In Splügen Post standen Manuel und Welly schon bereit, und ohne Probleme gelangten wir via Splügenpass nach Domaso. Dort ergatterten wir gleich drei benachbarte Parzellen und stellten rasch Busvorzelt und Dachzelt auf. Gegen acht sassen wir bereits beim feinen Apero mit Vitello Tonnato, Parmigiano und vielem mehr im Garten der Ferienwohnung einer befreundeten Familie, welche dieses Jahr wegen ihres neugeborenen Babys auf Camping verzichteten.

Splügenpass, Haarnadelkurven auf der Schweizer Seite.

Am Donnerstag Morgen begannen sich unsere Campingparzellen bald zu bevölkern, ein Landcruiser mit Dachzelt und ein umgebauter ehemaliger Krankenwagen gesellten sich zu unserem Welly. Auch mein Bruder mit Freundin - zwei Campingnovizen - kamen dazu, und unterhielten uns bestens mit ihrem Versuch, das Igluzelt aufzubauen. Wir pumpten auch noch die Stand-up-Paddel-Boards (SUPs) und riggten vier verschiedene Segel auf, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

5/02/2013

Trailrun statt Surftag

Da für den heutigen freien 1. Mai Südwind (Föhn) angesagt war, brachen wir mit der Hoffnung auf einen Surftag in Richtung Urnersee auf. Beim Parkplatz hinter dem Seegarten Isleten stellten wir unser Büssli ab und gingen Wind suchen. 

Tatsächlich waren zwei Surfer auf dem See, allerdings mit grossem Material - der Wind kam auch noch aus der falschen Richtung - evtl. die oft dem Föhn vorangehende Föhnbise?


Da inzwischen die Sonne schien und die Berge lockten, beschlossen wir, uns in die Laufschuhe zu stürzen. Ich hatte eigentlich einen lockeren Lauf dem See entlang geplant, aber Manuel entdeckte gleich beim Parkplatz den Einstieg in einen Wanderweg der hinauf nach Isenthal führt. Kurzentschlossen plante ich um und nahm mir meinen ersten richtigen Trailrun vor.

3/10/2013

Frühlingslauf mit Hindernissen & Surfbus Inneneinrichtung

Herrlich wars, endlich wieder mit 3/4-Tights und ohne Mütze zu laufen. Meinen gestrigen Lauf habe ich spontan auf eineinhalb Stunden erweitert, zu schön war es unterwegs. Entsprechend bin ich kurz vor Ende meiner geplanten Runde nochmals zurück in den Wald hinein abgebogen, auf einem Weg, den ich zuvor noch nie gelaufen bin. Schon nach wenigen Schritten plumpste etwas grosses, braunes vor mir auf den Boden, nur um schon wieder verschwunden zu sein, bevor ich genauer hinschauen konnte. Noch ganz mit diesem rätselhaften Ding beschäftigt, trat ich beinahe auf einen weiteren braunen "Fleck", welcher im Gegensatz zum ersten seelenruhig sitzen blieb. Es handelte sich um einen schönen, grossen Frosch, schade hatte ich keine Kamera dabei! Ich habe ja schon viele Tiere auf meiner Waldrunde angetroffen, Hasen, Marder, Mäuse, Füchse, Rehe, aber noch nie Frösche!