Posts mit dem Label Ultra werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ultra werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2/24/2016

Der Weltreise-Ende-Blog

Langsam, aber unabwendbar naht das Ende unserer Weltreise... Letzte Woche haben wir mit einer Flasche "Ribera del Duero" auf unseren 600. Reisetag angestossen. Doch bloss drei Wochen können wir hier auf Gran Canaria die warmen Temperaturen noch geniessen, dann steht die Rückkehr in den Schweizer Winter bzw. hoffentlich Frühling an.


Was war denn seit unserem Martinique-Aufenthalt alles los?
 

11/23/2015

Rennabsage Transmartinique

Damit hätten wir nicht gerechnet! Wie im Vorbericht geschrieben, stellt man sich bei eimem Ultramarathon auf vieles ein, aber dass ein Rennen in der Karibik wegen schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden kann, das haben wir wirklich nicht erwartet. Aber wie sagt man so schön, es kommt immer anders, als man denkt.
 
Die Absage erfolgte am Freitag Nachmittag, etwa 12 Stunden vor dem geplanten Start. Wegen Überschwemmungen, Erdrutschen und umgestürzten Bäumen wurde ein Wetteralarm der Stufe "orange" ausgerufen. Bei Stufe orange (erhöhte Schadensgefahr) darf ein Sportanlass wie der Trans Martinique nicht mehr durchgeführt werden. Eine Durchführung wäre allerdings auch gar nicht möglich und sinnvoll gewesen. Viele Dörfer, welche durchquert worden wären und als Verpflegungsposten gedient hätten, waren teilweise stark vom Umwetter betroffen. Die Menschen (und damit viele der freiwilligen Helfer) hatten offensichlich mehr als genug zu tun mit den Aufräumarbeiten. Zudem, wer will ein Rennen bestreiten, welches durch Gebiete führt, wo Menschen nur ein paar Stunden vorher ihr Zuhause verloren haben.

11/02/2015

Vorbericht Transmartinique Ultra Trail

"Trans Martinique, der Ultratrail der Karibik" (Homepage). Mit diesem Schriftzug lacht uns während einer unserer Inselerkundungen ein Plakat am Ort des Rennstartes (Grand Rivière an der Nordküste) entgegen. 137km / 5'602 Hm  stand auch noch auf dem Plakat, Zahlen welche mir momentan ziemlich viel Respekt einflössen (Strecke & Profil).
 
 
Es ist nicht nur die Distanz und die Höhenmeter die immens sind. Die Strecke führt auf teilweise extrem wurzligen, überwachsenen, nassen und steilen Trails rund 100 km durch den Regenwald, bevor dann im flacheren Süden noch ein Marathon mit langen Strandabschnitten drangehängt wird. Hinzu kommt noch das Klima - ich habe noch nie so geschwitzt beim Lauftraining, wie hier in Martinique. Dafür sorgen Tagestemperaturen um die 35°C und eine Luftfeuchtigkeit von gegen 100%. Entsprechend lange sind die Teilnehmer dann auch unterwegs, in den letzten Jahren gab es jeweils nur vier bis fünf Läufer mit einer Rennzeit von unter 20 Stunden.
 
Mt. Pelée, mit 1'300 Hm der längste Anstieg des
Rennens, fotgrafiert während eines SUP-Ausflugs.

9/24/2015

Wettkampfbericht Squamish 50 Mile Run

"Between the relatively flat first six miles and the final mile, you’ll find over 3350 m /11,000 ft of climbing jammed into the remaining 43 miles of terrain. Your largest individual climb is 760 m / 2500 ft. This is an exceptionally difficult course made tougher still by the technical nature of a majority of the terrain. Throw in the fact that the back half runs much more difficult than the front half and you have yourself a nice little day of suffering. Thankfully we’ve made every effort to distract you with incredible scenery at every possible turn."
Mit dieser Einleitung wird der Squamish 50 Mile Trailrun auf der Homepage vorgestellt. Der bekannteste und grösste Ultratrailrun in Kanada fand genau zu der Zeit statt, für die wir einen Besuch in Kanada geplant hatten (d.h. Ende August). Da musste ich mich doch fast auf dieses Abenteuer einlassen.
 
Vor dem Start (c) Squamish 50

8/06/2015

Kurzbericht Mount Hood 50km Trailrun

Schon zwei Wochen nach Western States stand mit dem Mt. Hood 50 km Trailrun ein weiteres Highlight auf dem Programm. Ich hatte Glück, einen Startplatz zu ergattern, denn das Rennen war schnell ausverkauft und die Warteliste war nochmals länger als die Teilnehmerliste!
 
Mount Hood

8/02/2015

Pacen beim Western States 100 Mile Run


Nein, ich bin nicht 100 Meilen gelaufen... Ende Juni fand der Western States Endurance Run statt, mit Startort Squaw Valley, unweit unseres damaligen Campgrounds in Squaw Valley. Dieser Wettkampf hat für Ultraläufer aus aller Welt eine ganz besondere Anziehungskraft. Nicht nur ist es das älteste Trailrace über 100 Meilen, sondern neben dem "Ultra Trail du Mont Blanc" auch das wohl prestigeträchtigste Langstreckenrennen der Welt. Entsprechend viele Topläufer nehmen jeweils an dieser Veranstaltung teil. Um es etwas zu veranschaulichen: Der Western States 100 hat für einen Ultraläufer etwa einen Stellenwert wie Wimbeldon für einen Tennisspieler. 

7/25/2015

Wettkampfbericht Burton Creek Ultratrailrun in Tahoe City

Ein wirklich erfolgreicher Lauf war für uns beide. Muriel wurde beim 6km Funrun Zweite in ihrer Alterskategorie und ich konnte meinen ersten Ultratrail-Wettkampf gewinnen!

2/24/2015

Tarawera Ultra Trail Run - 4 Platz in der 60km Wertung

"Haere mai! Welcome to the Tarawera Ultramarathon, New Zealand’s most prestigious ultramarathon, part of the 11-race Ultra-Trail World Tour." Mit diesen Worten wird man auf der Tarawera-Homepage begrüsst. Nach der Kepler Challenge soll dieser Lauf mein nächstes grosses Trailrunning Highlight werden und zudem mein erster 100km Trailrun.

 
Durch die Aufnahme des Laufes in die Ultra-Trail World Tour war auch ein entsprechend starkes Feld von Damen und Herren am Start, darunter einigen Namen die man als Laufnerd aus Magazinen bereits kannte. Entsprechend war der Lauf mit über 1000 Teilnehmern natürlich auch ausverkauft. Was mich speziell freute war, dass ich neben der wieder supertollen Unterstützung von Muriel auch Support von meinen Eltern erhielt, welche uns diesen Februar für 17 Tage durch Neuseeland begleiteten.

12/10/2014

Kepler Challenge - It`s Done!

Ich hab es geschafft! Die 60 km der Kepler Challenge sind in meinen Beinen und ich konnte sämtliche meiner Erwartungen übertreffen. Mit einer Zeit von 5 Stunden 51 Minuten und 51 Sekunden habe ich mich sogar in den Top 10 klassieren, es resultierte der 10 Schlussrang bei den Herren. Richtig schön dabei ist, dass es mir nach dem Zieleinlauf sehr gut gegangen ist, Muriel und ich haben sogar auf den Shuttleservice verzichtet und die 50 Min. Rückweg zum Camping zu Fuss bewältigt. Nun aber der Reihe nach, nachfolgend der chronologische Bericht von der Registration bis zur Siegerehrung.

 Im Ziel! (c) Kepler Challenge

12/26/2013

Die besten Momente im Jahr 2013

Wenn ich mir die Titel meiner Blogs durchlese, wird mir erst so richtig bewusst, wie unglaublich viel wir eigentlich in diesem Jahr erleben und sehen durften. Das Jahr 2013 stand stark im Zeichen diverser Läufe, vom 5km Frauenlauf bis zum Stadtmarathons, von kurzen, aber heftigen Bergläufen bis zu Manuels Trail-Ultralauf. Ich habe für jeden Monat ein besonderes Erlebnis herausgepickt:

Januar: Reise über den Jahreswechsel nach Südafrika. Tolle Surftage kombiniert mit Landschaftlichen Highlights, spannenden Begegnungen mit Tieren, gutem Wein und der eindrücklichen Metropole Cape Town.

Februar: Natürlich der Mitja-Barcelona Halbmarathon kombiniert mit der Erkundung der Stadt und zwei neuen Halbmarathon-PBs für uns beide.

März: Wir geben dem Innenausbau unseres Sufbüsslis den letzten Schliff und dürfen das lang erwartete Dachzelt abholen.

April: Städtereise nach Paris, Manuel setzt eine neue PB beim Paris Marathon.

Mai: Das Büssli wird erstmals Probe-gecampt beim verlängerten Wochenende am Comersee. Eine tolle Camper-Truppe und die vielbenutzten SUPs trösten über relativ wenig Wind hinweg.

Bildrechte bei Alpha Foto (http://www.alphafoto.com)

9/20/2013

8/27/2013

Matterhorn Ultraks 46k: Manuel goes Ultra

Unglaublich, wie die Zeit vergeht! Eben noch war der Matterhorn Ultraks ein Anlass irgendwann in ferner Zukunft, "dann nach den Ferien", doch plötzlich hiess es am Samstag "Manuel goes Ultra". Das Ultra bezieht sich dabei nicht nur auf die Distanz von 46 km, sondern auch auf die Höhendifferenz: je 3'600 positive und negative Höhenmeter waren auf der Strecke zu bewältigen. Alles in allem kamen also beim 46k-Hauptlauf rund 90 Leistungskilometer zusammen!

Matterhorn vom Chalet "Annelis" gesehen.